Wie erkennt man Hautkrebs in der Anfangsphase?

Die ersten Anzeichen von Hautkrebs können leicht übersehen werden, besonders wenn man nicht genau weiß, worauf es ankommt. Oft zeigt sich der Anfang in Form kleiner, rötlicher oder fast hautfarbener Flecken, die eine raue, schuppige Oberfläche haben. Diese Veränderungen entstehen meist an Stellen, die über Jahre hinweg viel Sonne abbekommen haben – zum Beispiel am Oberkopf, besonders bei schütterem Haar, am Nasenrücken oder auf dem Handrücken.

Ein wichtiges Zeichen ist, dass sich solche Stellen nicht von allein bessern. Im Gegenteil: Sie können sich langsam vergrößern, nässen oder sogar bluten, ohne dass eine Verletzung vorliegt. Besonders bei Menschen mit heller Haut, vielen Sommersprossen oder einer intensiven Sonnengeschichte sollte jede auffällige Veränderung vom Dermatologen gecheckt werden.

Es gibt verschiedene Arten von Hautkrebs – die häufigsten sind das Basalzellkarzinom, das oft langsam wächst und selten streut, sowie das Melanom, das gefährlicher sein kann, wenn es nicht früh erkannt wird. Hier hilft die sogenannte ABCDE-Regel: A wie Asymmetrie, B wie Begrenzung (unscharf), C wie Color (verschiedene Farben), D wie Durchmesser (größer als 5 mm) und E wie Evolution (Veränderung im Verlauf).

Regelmäßige Selbstkontrollen und jährliche Vorsorgeuntersuchungen beim Hautarzt können lebensrettend sein. Wer früh handelt, hat bei Hautkrebs die beste Heilungschance. Achten Sie auf Ihre Haut – besonders nach langen Sonnenphasen oder wenn ein Muttermal sich verändert.

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