Was verdient ein Reisebüro an einer Kreuzfahrt?

Die Buchung einer Kreuzfahrt ist sowohl für Urlauber als auch für Reisebüros eine spannende Angelegenheit. Doch wie viel verdient ein Reisebüro eigentlich an einer solchen Vermittlung? Die Vergütung basiert in der Tourismusbranche in der Regel auf einem klassischen Provisionsmodell, das sich am generierten Gesamtumsatz des Büros orientiert.

Große Reedereien wie beispielsweise Aida Cruises setzen hierbei auf eine klar strukturierte Staffelprovision. Um überhaupt eine Vergütung zu erhalten, müssen Reisebüros meist einen bestimmten Mindestumsatz vorweisen, der häufig bei 10.000 Euro liegt. Ab dieser Hürde greift das reguläre Provisionsmodell, welches sich mit steigendem Umsatzvolumen für die Reisevermittler immer attraktiver gestaltet.

Die eigentliche Staffelung beginnt in der Regel ab einem Umsatz von 60.000 Euro. Erreicht das Reisebüro diese Marke, erhöht sich der Prozentsatz der Provision. Weitere Stufen, bei denen die Vergütung progressiv ansteigt, liegen oft bei 100.000 Euro, 125.000 Euro, 250.000 Euro und 500.000 Euro. Die höchste Provisionsstufe wird schließlich bei einem Umsatz von einer Million Euro erreicht.

Für Reisebüros bedeutet dies, dass sich ein starker Fokus auf den Verkauf von Hochseekreuzfahrten wirtschaftlich enorm auszahlen kann. Da Kreuzfahrten oft hochpreisige Produkte sind, lassen sich die Umsatzschwellen durch gezielte Beratung und treue Stammkunden effektiv erreichen. Für die Büros bleibt der Kreuzfahrtsektor somit eine der lukrativsten Einnahmequellen im stationären Vertrieb.

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