Was ist ein Sonnenbrand Grad 1 und wie erkennt man ihn?

Ein leichter Sonnenbrand, auch als Grad 1 bezeichnet, ist die häufigste Form der UV-Schädigung der Haut. Er zeigt sich meist bereits ein bis zwei Stunden nach zu langem Aufenthalt in der Sonne. Die betroffenen Hautstellen sind deutlich gerötet und fühlen sich warm oder heiß an – ein klares Zeichen dafür, dass die Haut gereizt ist.

Typische Symptome sind ein spannendes oder brennendes Gefühl, besonders bei Berührung. Die Haut kann leicht anschwellen und ist besonders empfindlich. Oft schmerzt sie leicht bis mittelstark, besonders wenn man etwas enge Kleidung trägt oder sich abends ins Bett legt. Im Gesicht oder auf den Schultern ist die Rötung meist besonders deutlich sichtbar.

Obwohl es sich bei Sonnenbrand Grad 1 um eine oberflächliche Schädigung handelt, sollte man ihn nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die UV-Strahlung hat bereits die oberste Hautschicht beschädigt, und wiederholte Verbrennungen erhöhen langfristig das Risiko für vorzeitige Hautalterung oder Hautkrebs.

Was tun? Kühlen Sie die Haut mit lauwarmem Wasser oder kühlenden Gels, trinken Sie ausreichend und vermeiden Sie weiteren Sonnenkontakt. Pflegen Sie die gereizte Haut mit feuchtigkeitsspendenden Lotions ohne Duftstoffe. Meist heilt ein leichter Sonnenbrand innerhalb von drei bis fünf Tagen von selbst aus – aber er ist ein klares Warnsignal Ihres Körpers, künftig besser vorzubeugen.

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