Wie man PlagScan-Ergebnisse richtig interpretiert
Wenn Sie einen Text mit PlagScan überprüfen, erhalten Sie farblich gekennzeichnete Ergebnisse, die helfen, mögliche Plagiate zu erkennen. Die Farben haben eine klare Bedeutung: rot zeigt direkte Übereinstimmungen zwischen Ihrem Text und einer externen Quelle an. Diese Passagen sind wortwörtlich übernommen und nicht als Zitat gekennzeichnet – ein rotes Highlight sollte daher besonders ernst genommen werden.
Blau markierte Stellen deuten darauf hin, dass der Inhalt möglicherweise umformuliert wurde, aber der ursprüngliche Gedanke stark aus einer Quelle übernommen ist. Auch hier ist Vorsicht angebracht: Selbst paraphrasierte Texte können als Plagiat gelten, wenn sie nicht korrekt zitiert oder umgeschrieben sind.
Grün hingegen bedeutet, dass der Textabschnitt als korrekt zitiert erkannt wurde. Dies ist die gewünschte Kennzeichnung für wörtliche Zitate, solange sie mit Quellenangabe versehen sind.
Ein wichtiger Vorteil von PlagScan ist, dass Sie die Ergebnisse bearbeiten können. Das heißt, Sie dürfen Markierungen entfernen oder als „korrekt zitiert“ kennzeichnen – besonders hilfreich, wenn beispielsweise ein offensichtlich zitiertes Zitat fälschlicherweise rot markiert wurde. Doch Vorsicht: Nur was tatsächlich zulässig ist, sollte so angepasst werden.
Vollständig rote Abschnitte sollten stets kritisch geprüft werden. Denn sie zeigen 1:1-Übernahmen aus anderen Texten – und das ist ein klares Signal dafür, dass hier Nacharbeit notwendig ist, um wissenschaftliche Integrität zu wahren.
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