Wie Hautkrebs erkannt wird
Die Früherkennung von Hautkrebs ist entscheidend, um eine wirksame Behandlung sicherzustellen. Wenn ein Arzt Verdacht schöpft, beginnt die Untersuchung mit einem ausführlichen Gespräch über Ihre medizinische Vorgeschichte. Dabei geht es unter anderem um familiäre Vorerkrankungen, häufige Sonnenbrände oder auffällige Veränderungen an der Haut, die Sie bemerkt haben.
Im Anschluss untersucht der Arzt Ihren gesamten Körper systematisch – vom Kopf bis zu den Füßen. Besonders aufmerksam wird er dabei auf Muttermale, Leberflecken oder neue Hautveränderungen achten. Mithilfe einer speziellen Lupe, dem Dermatoskop, kann er feine Strukturen genauer betrachten, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind.
Erkennt der Arzt eine verdächtige Stelle, wird in der Regel eine Biopsie durchgeführt. Dabei wird ein kleines Gewebestück entnommen und im Labor untersucht. Diese Gewebeprobe liefert die sichere Diagnose – ob es sich um einen harmlosen Befund handelt oder tatsächlich um Hautkrebs.
Regelmäßige Kontrollen sind besonders wichtig für Menschen mit vielen Muttermalen, heller Haut oder einer intensiven Sonnenvergangenheit. Viele Krankenkassen übernehmen in Deutschland ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre die Kosten für eine systematische Hautuntersuchung. Je früher ein auffälliger Befund erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.
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