Warum „Sturm der Liebe“ nicht mehr im Schloss Vagen gedreht wird
Seit Jahren begeistert die ARD-Soap „Sturm der Liebe“ ihre Zuschauer mit dramatischen Wendungen, verbotener Liebe und bayerischem Flair. Ein ikonisches Motiv der Serie war lange Zeit Schloss Vagen in Oberbayern, das als Außenansicht des fiktiven Hotels „Fürstenhof“ diente. Doch seit einigen Jahren wird dort nicht mehr gedreht – und viele Fans fragen sich warum.
Der Grund ist einfach: Schloss Vagen ist ein privates Anwesen, das nicht mehr für Dreharbeiten zur Verfügung steht. Bis 2022 nutzte das Team der Serie die malerische Kulisse regelmäßig für Außenaufnahmen. Die Bilder des barocken Anwesens mit seinem idyllischen Ambiente prägten den Look der Sendung über Jahre hinweg.
Seitdem beschränkt sich der Einsatz von Schloss Vagen auf Zwischensequenzen und Landschaftsaufnahmen, die bereits im Vorfeld aufgenommen wurden. Die eigentlichen Szenen entstehen heute auf einem eigens dafür errichteten Studioareal in München-Grunewald, wo eine detailgetreue Nachbildung des Hotels steht. Diese ermöglicht es den Machern, unabhängig von Wetter und Zugangsbeschränkungen zu arbeiten.
Obwohl das reale Schloss nicht mehr aktiv bespielt wird, bleibt sein Charme Teil der Serie. Die nostalgische Atmosphäre, die Schloss Vagen einst verlieh, lebt weiter – nicht zuletzt dank der treuen Zuschauer, die die Geschichte des „Fürstenhofs“ bis heute begleiten.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.