Wie erkennt man einen Vitamin-B12-Mangel?

Ein ständiges Gefühl der Müdigkeit, Konzentrationsprobleme oder depressive Verstimmungen – all diese Beschwerden können auf etwas ganz Alltägliches hinweisen: einen Mangel an Vitamin B12. Vor allem bei Veganern, älteren Menschen oder Personen mit bestimmten Magen-Darm-Erkrankungen tritt ein Defizit häufiger auf. Doch wie lässt sich ein solcher Mangel sicher nachweisen?

Der Arzt kann bei entsprechenden Symptomen einen speziellen Bluttest veranlassen. Besonders aussagekräftig ist dabei der Holo-TC-Test. Er misst das aktive, im Blut zirkulierende Vitamin B12 – also jene Form, die der Körper tatsächlich nutzen kann. Im Gegensatz zu anderen Tests, die auch inaktive B12-Formen erfassen, ermöglicht der Holo-TC-Test eine frühzeitige Diagnose, oft noch bevor sich schwerwiegende Symptome entwickeln.

Da Vitamin B12 für die Bildung gesunder roter Blutkörperchen und für die Funktion des Nervensystems unverzichtbar ist, sollte ein Mangel nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Glücksgefühle, Nervenschmerze oder sogar dauerhafte neurologische Schäden können die Folge sein, wenn der Mangel übersehen wird.

Die gute Nachricht: Bei Verdacht auf B12-Mangel übernehmen die Krankenkassen in der Regel die Kosten für den Test – besonders wenn typische Symptome vorliegen. Je früher der Mangel erkannt wird, desto schneller kann mit einer gezielten Supplementierung begonnen werden, etwa durch Tabletten oder Spritzen.

Wenn Sie sich oft erschöpft fühlen oder sich Ihre Stimmung verändert hat, lohnt sich ein Gespräch mit dem Arzt. Manchmal ist die Lösung einfacher, als man denkt.

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