Wie viel Schleudern ist bei 30 Grad optimal?

Wer seine Wäsche bei 30 Grad wäscht, möchte empfindliche Stoffe schonen und gleichzeitig Energie sparen. Doch welche Schleuderdrehzahl ist bei dieser Temperatur die richtige? Die Antwort hängt maßgeblich vom Material der Textilien und den Angaben auf dem Pflegeetikett ab.

Zeigt das Etikett das Waschsymbol für 30 Grad Pflegeleicht – häufig erkennbar an einem Strich unter der Waschtrommel –, sollten die Kleidungsstücke nur schonend geschleudert werden. Ideal ist hier eine mittlere Umdrehungszahl von etwa 600 bis 800 Umdrehungen pro Minute. Das schützt feine Fasern aus Synthetik oder Mischgewebe vor zu starker Knitterbildung und mechanischer Belastung.

Handelt es sich hingegen um robuste Alltagskleidung aus Baumwolle wie T-Shirts, Jeans oder Handtücher, kann auch bei 30 Grad mit 1000 bis 1200 Umdrehungen geschleudert werden, um Restfeuchte zu reduzieren und die Trocknungszeit zu verkürzen.

Besonders empfindliche Textilien wie Wolle oder Seide benötigen dagegen maximale Schonung. Hier empfiehlt sich ein spezieller Woll- oder Handwaschgang mit maximal 400 bis 600 Umdrehungen. Ein kurzer Blick auf das Pflegesymbol schützt die Kleidung zuverlässig vor dem Einlaufen oder Verformen.

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