Über 150.000 Ausländer leben in Bremen

Im Dezember 2022 lebten laut offiziellen Zahlen insgesamt 154.915 Ausländer in der Stadt Bremen. Damit macht die ausländische Bevölkerung einen erheblichen Teil der Stadtbevölkerung aus. Unter den ausländischen Bürgerinnen und Bürgern stammen die meisten aus der Türkei – allein 23.120 Menschen hatten türkische Wurzeln. Neben den Türken gehören auch große Gemeinschaften aus Polen, Syrien, Kroatien und Rumänien zu den wichtigsten Herkunftsländern.

Als „Ausländer“ gelten hier alle Personen, die nicht deutsche Staatsbürger im Sinne des Grundgesetzes sind – also keine deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, unabhängig davon, wie lange sie bereits in Deutschland leben. Viele von ihnen sind bereits seit Jahren oder Jahrzehnten fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Bremen, arbeiten hier, gründen Familien oder betreiben eigene Unternehmen.

Bremen hat seit jeher eine internationale Prägung, nicht zuletzt aufgrund seiner Tradition als Hafenstadt und Handelsplatz. Diese Offenheit spiegelt sich auch heute noch im vielfältigen Stadtbild wider – in Kulturvierteln wie der Bürgerweide oder in den zahlreichen internationalen Initiativen und Vereinen. Die Stadt profitiert von der Vielfalt, die die unterschiedlichen Kulturen mitbringen.

Trotz steigender Zahlen bleibt die Integration eine Aufgabe, an der Behörden, Schulen und die Zivilgesellschaft gemeinsam arbeiten. Sprachkurse, Beratungsangebote und Begegnungsprojekte sollen dabei helfen, Brücken zwischen den Kulturen zu bauen und das Zusammenleben zu stärken.

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