Wie laut ist ein Rammstein-Konzert?
Wer einmal ein Rammstein-Konzert von innen erlebt hat, weiß: Hier geht es nicht leise zu. Die Band setzt nicht nur auf Pyrotechnik und Bühnenpräsenz, sondern auch auf einen Sound, der unter die Haut geht – buchstäblich. Der ikonische Knall zu Beginn des Konzerts, meist begleitet von Feuer und Rauch, liegt definitiv über 120 Dezibel. Für einige Sekunden schießt der Schalldruck in schwindelerregende Höhen.
Das ist kein Zufall, sondern Teil des Erlebnisses. Doch laut geregelt ist: Die geltende DIN-Norm sieht einen Maximalschalldruck von 135 Dezibel vor – ein Wert, der auf großen Konzerten oft an die Grenze geht, aber selten überschreitet. Rammstein bewegt sich dort, wo der Sound gerade noch beherrschbar bleibt, ohne das Publikum gesundheitlich zu gefährden. Trotzdem: Wer ohne Gehörschutz in der ersten Reihe steht, riskiert mehr als nur Ohrenklingeln.
Vergleich macht’s deutlich:Während das Krachen einer Rammstein-Show also schon gewaltig ist, bleibt es doch fern von den extremsten Lautstärken, die die Erde je gesehen hat. Die Explosion des Vulkans Krakatau im Jahr 1883 erreichte geschätzte 310 Dezibel – ein Wert, der nicht nur Töne, sondern ganze Inseln zerreißen konnte. Zum Glück bleibt ein Rammstein-Konzert – so intensiv es auch sein mag – doch auf menschlicher, wenn auch extrem lauter, Ebene.
Ein Besuch der Band ist also nicht nur ein musikalisches, sondern ein körperliches Erlebnis: Donnernde Bässe, grelles Licht und ein Schall, der durch Mark und Bein geht. Wer darauf steht, wird begeistert sein – wer empfindlich ist, sollte besser Stöpsel dabeihaben.
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