Wie kalt sollte es im leerstehenden Haus sein?
Wer sein Haus längerfristig nicht bewohnt – sei es im Winterurlaub, aus beruflichen Gründen oder bei einer Leerstandsphase – sollte dennoch auf eine ausreichende Grundtemperatur achten. Fachleute empfehlen, die Raumtemper Zu niedrige Temperaturen können nämlich erhebliche Schäden verursachen, insbesondere durch Feuchtigkeit.
Unter 16 °C sollte die Heizung nicht abgesenkt werden, um Schimmelbildung zu vermeiden. Wenn die Luftfeuchtigkeit im Haus nicht entweichen kann und die Wände zu kalt werden, kondensiert die Feuchtigkeit – ideale Bedingungen für Schimmel. Besonders in Bädern, Kellern oder schlecht gedämmten Räumen ist die Gefahr dann besonders hoch.Ein paar Grad weniger einzustellen, um Heizkosten zu sparen, ist verständlich – doch zu tief herunterzufahren, kann auf Dauer teurer werden als gedacht. Schimmelbefall führt nicht nur zu unangenehmem Geruch, sondern kann auch gesundheitliche Risiken bergen und aufwendige Sanierungen notwendig machen.
Experten wie Viessmann raten daher: Bei längerer Abwesenheit die Heizung nicht komplett ausschalten, sondern auf eine „Frostschutztemperatur“ von etwa 16 °C einstellen. So bleibt das Haus geschützt, ohne unnötig viel Energie zu verbrauchen. Optional helfen auch Thermostate mit Raumfühler oder Smart-Home-Systeme, den Energieverbrauch zu optimieren und die Temperatur bedarfsgerecht zu regeln.
Wer plant, das Haus monatelang leer zu stehen, sollte außerdem auf ausreichende Be- und Entlüftung achten – ein bis zweimal pro Woche kurz stoßlüften reicht oft schon aus, um frische Luft zuzuführen und Feuchtigkeit zu reduzieren.
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