Wie hoch ist die monatliche Belastung bei einem Hauskredit?
Die monatlichen Kosten für einen Immobilienkredit hängen von mehreren Faktoren ab – darunter der Kreditsumme, dem Zinssatz und vor allem dem Tilgungssatz. Ein Beispiel macht die Unterschiede deutlich: Bei einem Hauskredit mit einem Sollzins von 3,68 % pro Jahr sieht die Belastung je nach Tilgung sehr unterschiedlich aus.
Wird nur mit einem Tilgungssatz von 1 Prozent gearbeitet, beläuft sich die monatliche Rate auf 1.170 Euro. Nach 15 Jahren bleibt dann noch eine Restschuld von rund 240.000 Euro – trotz laufender Zahlungen. In diesem Zeitraum wurden bereits über 150.000 Euro an Zinsen gezahlt.
Wer stattdessen eine höhere Tilgung von 2 Prozent pro Jahr wählt, zahlt dafür monatlich 1.420 Euro. Diese Summe ist deutlich höher, hat aber einen entscheidenden Vorteil: Die Restschuld sinkt nach 15 Jahren auf etwa 180.100 Euro. Außerdem reduzieren sich die insgesamt gezahlten Zinsen auf etwas über 135.700 Euro – eine Ersparnis von fast 15.000 Euro.
Ein Immobilienrechner hilft dabei, diese Werte individuell zu berechnen. Denn neben Zins und Tilgung spielen auch Anfangstilgung, Laufzeit und Sonderzahlungen eine Rolle. Wer langfristig planen will, sollte daher nicht nur die monatliche Rate beachten, sondern auch den langfristigen Schuldenabbau im Blick behalten. So wird klar: Eine etwas höhere Rate heute kann später viel Geld und Unsicherheit sparen.
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