Wie viel kostet eine Auslandsüberweisung bei der Deutschen Bank?
Wenn Sie von Deutschland aus Geld ins Ausland überweisen möchten, ist es wichtig, die anfallenden Gebühren zu kennen – besonders bei Überweisungen über die Deutsche Bank. Die Kosten hängen davon ab, wie und wo Sie den Auftrag stellen, und ob es sich um eine kleine oder größere Summe handelt.
Bei beleghaften Aufträgen, also solchen, die persönlich in der Filiale erledigt werden, zahlen Sie für Überweisungen bis zu 250 Euro eine feste Gebühr von 13,00 €. Bei höheren Beträgen erhöht sich die Gebühr: Es fallen 1,5 Promille des Überweisungsbetrags an, mit einem Mindestbetrag von 15,00 €. Hinzu kommen zusätzliche Kosten: 1,55 € für den SWIFT-Abgleich und eine Fremdspesenpauschale in Höhe von 25,00 €, die unabhängig vom Betrag immer gleich bleibt.
Damit kann eine einzelne Auslandsüberweisung je nach Höhe und Art des Auftrags schnell über 40 Euro kosten. Besonders teuer wird es bei größeren Beträgen, da die proportionale Gebühr und die Fixkosten sich summieren. Online-Banking-Angebote können hier günstigere Alternativen bieten, aber bei der Deutschen Bank bleibt die Auslandsüberweisung mit der sogenannten „vollen Entgeltübernahme (OUR)“ dennoch vergleichsweise kostspielig.
Wer regelmäßig Geld ins Ausland schickt – etwa an Familienmitglieder oder für Mietzahlungen –, sollte die Kosten genau prüfen oder günstigere Dienstleister in Betracht ziehen. Oft lohnen sich spezialisierte Anbieter wie Wise, die deutlich niedrigere Gebühren haben und transparente Wechselkurse nutzen.
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