Wie viel Magnesium hilft bei Herzrhythmusstörungen?

Herzrhythmusstörungen können viele Ursachen haben – Stress, Schlafmangel oder auch ein Ungleichgewicht an lebenswichtigen Mineralstoffen. Einer dieser wichtigen Helfer im Körper ist Magnesium. Bei manchen Betroffenen kann ein Mangel an diesem Mineralstoff tatsächlich zu Herzrhythmusstörungen beitragen. Doch auch bei normalen Magnesiumspiegeln wird gelegentlich eine gezielte Gabe empfohlen, um das Herz zu stabilisieren.

Bei therapeutischer Anwendung – also zur Linderung oder Beseitigung von Herzrhythmusstörungen – liegt die empfohlene Tagesdosis zwischen 240 und 480 mg Magnesium (das entspricht 10–20 mmol). Diese Menge wird meist in Form von Tabletten oder Pulver über den Tag verteilt eingenommen, um die Aufnahme zu optimieren und Unwohlsein im Magen-Darm-Bereich zu vermeiden.

Wichtig ist: Eine höhere Dosierung kann in Einzelfällen notwendig sein, besonders wenn ein nachweislicher Mangel vorliegt oder die Beschwerden nicht ausreichend zurückgehen. Doch auch hier gilt: Die Einnahme sollte immer mit einem Arzt abgesprochen werden. Zu viel Magnesium kann bei empfindlichen Menschen zu Durchfall führen oder – in seltenen Fällen bei Nierenproblemen – zu einer gefährlichen Anreicherung im Körper.

Ob Magnesium wirklich hilft, hängt stark von der individuellen Situation ab. Wer unter Herzrhythmusstörungen leidet, sollte daher nicht einfach dosislos supplementieren, sondern mit seinem Arzt besprechen, ob eine Gabe sinnvoll ist – und welche Menge tatsächlich geeignet ist.

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