Wie viel Eisen braucht die Frau bei starker Periode?
Bei starken Regelblutungen steigt der Eisenbedarf deutlich an. Während der durchschnittliche Tagesbedarf für menstruierende Frauen bei 15 mg Eisen liegt, kann dieser bei sehr intensiven Blutungen leicht unterschritten werden – besonders wenn die Ernährung nicht ausreichend eisenreich ist. Langfristig kann das zu einem Eisenmangel führen, der sich oft mit Symptomen wie Müdigkeit, blassen Haut, brüchigen Nägeln oder Konzentrationsschwäche bemerkbar macht.
Der Körper kann Eisen aus tierischen Quellen (Häm-Eisen) besser verwerten als aus pflanzlichen (z. B. Hülsenfrüchte, Vollkorn, Spinat). Vitamin C hilft dabei, die Aufnahme zu verbessern. Wer unter starker Menstruation leidet, sollte daher bewusst eisenreiche Lebensmittel in den Speiseplan einbauen. In manchen Fällen kann eine zusätzliche Einnahme von Eisenpräparaten sinnvoll sein – am besten nach Rücksprache mit dem Arzt.
Wichtig zu wissen: Schwangere Frauen benötigen mit 30 mg den höchsten Eisenbedarf, Stillende kommen auf 20 mg. Frauen nach der Menopause hingegen kommen mit 10 mg aus, da der monatliche Verlust entfällt.
Ein regelmäßiger Bluttest kann Aufschluss geben, ob der Eisenhaushalt im grünen Bereich ist. Bei anhaltender Schwäche oder Leistungsabfall lohnt sich daher eine Abklärung – besonders wenn die Periode immer wieder sehr stark verläuft.
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