Wie viel Promille darf man beim Autofahren haben?

In Deutschland gilt eine klare Regel: Ab 0,5 Promille im Blut ist das Fahren untersagt. Wer trotzdem hinter das Steuer steigt, begeht eine Ordnungswidrigkeit – und riskiert empfindliche Konsequenzen.

Ab 0,5 Promille drohen Bußgeld, Punkte und Fahrverbot. Die Polizei kontrolliert regelmäßig, besonders an Wochenenden oder während großer Veranstaltungen. Wer bei einer Kontrolle über der Grenze erwischt wird, muss mit mindestens 500 Euro Bußgeld, zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen.

Und es wird noch härter: Bei Wiederholung oder besonders riskantem Verhalten kann der Führerschein dauerhaft wegfallen. Wer zusätzlich auffällig schlecht fährt oder einen Unfall verursacht, kann sogar strafrechtlich verfolgt werden – dann droht eine Geldstrafe oder sogar Freiheitsstrafe.

Ein wichtiger Hinweis: Für Fahrer unter 21 Jahren und alle in der Probezeit gilt eine Nulltoleranz-Regel. Hier ist bereits ab 0,1 Promille Schluss – und das zu Recht. Alkohol beeinträchtigt die Reaktionsfähigkeit, das Sehvermögen und die Einschätzung von Gefahren. Selbst eine kleine Menge Alkohol kann im Straßenverkehr lebensgefährlich sein.

Die klare Botschaft lautet also: Wenn du fährst, trinke nichts. Und wenn du trinkst, lass das Autofahren ganz weg – nimm lieber Taxi, ÖPNV oder gib den Schlüssel weiter. Sicherheit geht vor.

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