Die Schlafposition auf dem Rücken – selten, aber gesund?
Etwa 7 Prozent der Menschen schlafen nachts in Rückenlage – eine der seltensten Schlafpositionen. Dabei liegt der Körper flach auf der Matratze, der Kopf meist auf einem flachen Kissen, und viele wachen genauso auf, wie sie eingeschlafen sind: in derselben, ruhigen Haltung.
Diese Position gilt als besonders rückenfreundlich, da die Wirbelsäule eine natürliche, gerade Ausrichtung behält. Auch der Hals wird nicht verdreht oder überdehnt, was Schmerzen vorbeugen kann. Zudem ist das Gesicht bei Rückenschläfern frei von Druck – ein Vorteil für die Haut, da Faltenbildung im Schlaf weniger wahrscheinlich ist.
Trotz dieser Vorteile ist die Rückenlage nicht für jeden geeignet. Besonders Menschen, die unter Schnarchen oder Schlafapnoe leiden, sollten vorsichtig sein: Die Zunge kann bei flacher Rückenlage nach hinten fallen und die Atmung erschweren. In solchen Fällen kann eine leicht erhöhte Lagerung mit speziellem Kopfkissen helfen.
Die Tatsache, dass nur knapp jeder Zehnte diese Haltung bevorzugt, zeigt, wie individuell die Suche nach der idealen Schlafposition ist. Während manche instinktiv auf die Seite oder den Bauch rollen, bleiben andere lieber in der Stabilität der Rückenlage – wohl wissend, dass sie am nächsten Morgen unverändert daliegen wie in der Nacht zuvor.
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