Wie viel Safran darf man nach Deutschland einführen?
Wer aus einem Nicht-EU-Land nach Deutschland reist und hochwertigen Safran mitbringen möchte, sollte die geltenden Mengenbeschränkungen kennen. Laut den geltenden Einfuhrregeln darf jeder Reisende bis zu 125 Gramm Safran zum persönlichen Gebrauch einführen, ohne dass Zollgebühren anfallen oder eine Genehmigung nötig ist. Diese Menge gilt als angemessen für den Eigenbedarf und wird von den Zollbehörden toleriert.
Wichtig zu wissen: Diese Regelung gilt nur bei der Einreise aus Drittstaaten** – also Ländern außerhalb der Europäischen Union – nach Deutschland oder einem anderen EU-Land. Wer innerhalb Europas reist, zum Beispiel aus Spanien oder Italien, muss in der Regel keine Zollformalitäten fürchten, da innerhalb der EU keine Einfuhrbeschränkungen für Lebensmittel wie Safran bestehen.
Trotzdem lohnt es sich, bei größeren Mengen vorsichtig zu sein. Bringt jemand deutlich mehr als 125 Gramm mit, kann der Zoll Fragen stellen. In solchen Fällen könnte vermutet werden, dass der Safran nicht für den privaten, sondern für kommerzielle Zwecke bestimmt ist – was zusätzliche Dokumente oder Steuern nach sich ziehen könnte.
Wenn Sie also Ihren letzten Urlaub in Marokko, der Türkei oder dem Iran verbracht haben und dort Safran gekauft haben, können Sie ihn beruhigt mit nach Hause nehmen – solange Sie die 125-Gramm-Grenze nicht überschreiten. Achten Sie darauf, die Ware deklariert zu haben, falls Sie danach gefragt werden. So bleibt Ihre kulinarische Mitbringsel-Erfahrung entspannt und stressfrei.
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