Wie viel spart eine Fassadendämmung wirklich?

Wer über eine Fassadendämmung nachdenkt, fragt sich vor allem: Lohnt sich der Aufwand? Die Antwort ist klar: Ja – vor allem, wenn es um die Heizkosten geht. Eine gedämmte Fassade kann dabei helfen, bis zu 19 Prozent der Heizenergie einzusparen. Das ist kein Pappenstiel, besonders an langen, kalten Wintern.

Im Vergleich dazu sind andere Maßnahmen etwas weniger wirkungsvoll, aber trotzdem sinnvoll. Wer die Kellerdecke dämmt, kann rund fünf Prozent an Energie einsparen. Bei der Dämmung der oberen Geschossdecke oder der Fenster liegt die Ersparnis bei etwa sieben Prozent. Kombiniert man mehrere Maßnahmen, summieren sich die Effekte – und damit auch die Ersparnisse auf der Heizrechnung.

Wichtig ist jedoch:

Nicht jede Dämmung wirkt gleich gut. Die tatsächliche Einsparung hängt stark vom Alter des Gebäudes, der bisherigen Bausubstanz und der Qualität der Ausführung ab. Eine fachgerecht installierte Dämmung hält oft Jahrzehnte und schont neben der Umwelt auch den Geldbeutel. Außerdem steigt oft der Wohnkomfort – es zieht weniger, und die Wände fühlen sich wärmer an.

Ein weiterer Vorteil: In vielen Fällen gibt es staatliche Förderungen, die einen Großteil der Kosten übernehmen. Wer plant, sollte sich also frühzeitig informieren – nicht nur wegen der Einsparungen, sondern auch wegen der langfristigen Werterhaltung der Immobilie.

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