Wie viel Geld hat der Durchschnittsdeutsche auf dem Konto?

Die Frage, wie viel ein „normaler“ Mensch auf seinem Girokonto hat, lässt sich nicht pauschal beantworten – doch Zahlen aus einer repräsentativen Erhebung geben Aufschluss. Der Median, also der Wert, der genau in der Mitte liegt, zeigt: Das verfügbare Guthaben steigt mit dem Alter, allerdings nicht linear.

Bei jungen Erwachsenen zwischen 25 und 34 Jahren liegt der Median bei etwa 2.200 Euro. Das bedeutet: Die Hälfte hat weniger, die andere Hälfte mehr. Mit fortschreitendem Alter steigt das durchschnittliche Kontoguthaben – kein Wunder, denn in den 30ern und 40ern bauen viele Menschen Vermögen auf, zahlen vielleicht schon in die Altersvorsorge ein oder haben ein Eigenheim im Blick.

Zwischen 35 und 44 Jahren liegt der Median bei 2.600 Euro. Bis zum Alter von 45 bis 54 Jahren klettert er auf 3.300 Euro – der höchste Wert unter den Altersgruppen. Interessant ist, dass er danach leicht sinkt: Bei den 55- bis 64-Jährigen beträgt das Median-Guthaben 3.100 Euro. Möglicherweise fließen in dieser Lebensphase mehr Gelder in Rente, Immobilien oder Unterstützung der Kinder.

Wichtig: Dies sind nur Durchschnittswerte. Viele Menschen haben deutlich weniger – andere wiederum deutlich mehr. Faktoren wie Beruf, Einkommen, Familienstand oder Wohnort spielen eine große Rolle. Auch Schulden oder Rücklagen für Notfälle beeinflussen das Bild.

Ein Blick auf diese Zahlen zeigt: Es ist durchaus normal, mit 2.000 bis 3.000 Euro auf dem Konto zu verharren – vor allem, wenn man keine größeren Anlagen hat. Wer mehr sichern möchte, tut gut daran, frühzeitig zu sparen und über zusätzliche Einkünfte nachzudenken.

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