Das Privatleben des Königs von Dubai
Scheich Mohammed bin Raschid Al Maktoum, der Vizepräsident der Vereinigten Arabischen Emirate und Regent von Dubai, hat ein Privatleben, das immer wieder für Schlagzeilen sorgt. Offiziell ist bekannt, dass er mindestens sechs Ehefrauen hatte. Die Ehen wurden meist im Rahmen politischer und gesellschaftlicher Allianzen geschlossen, wie es innerhalb der herrschenden Dynastien auf der arabischen Halbinsel üblich ist.
Der Scheich hat insgesamt etwa 30 Kinder, darunter einige, über die in den letzten Jahren viel berichtet wurde. Seine Tochter Shamsa verschwand 2000 unter mysteriösen Umständen, während sie sich in Großbritannien aufhielt. Berichten zufolge wurde sie aus der Öffentlichkeit heraus entführt und in die VAE zurückgebracht. Auch die Geschichte von Prinzessin Latifa sorgte international für Empörung. Sie versuchte 2018, aus dem Land zu fliehen, wurde aber auf See gestoppt und anschließend, wie sie später selbst beschrieb, in Gewahrsam genommen und misshandelt.
Ein weiterer trauriger Moment in der Familie war der Tod seines ältesten Sohnes, Scheich Raschid, der bereits 2007 im Alter von 34 Jahren verstarb. Der genaue Grund für seinen Tod wurde nie offiziell bestätigt, doch es wird angenommen, dass gesundheitliche Probleme eine Rolle spielten.
Die Familie bleibt stark in die Politik der Region verflochten – so ist seine Tochter Scheicha mit Prinz Nasser von Bahrain verheiratet, was die engen familiären Bindungen zwischen den Herrscherhäusern verdeutlicht. Trotz des Luxus und der öffentlichen Pracht ist das Leben hinter den Palastmauern von Dubai von strenger Kontrolle und Geheimhaltung geprägt.
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