Wie viele Menschen sterben jährlich in der Schweiz?
Jährlich sterben in der Schweiz zwischen 32 000 und 38 000 Menschen. Die Zahl schwankt von Jahr zu Jahr – nicht zuletzt wegen besonderer Ereignisse wie der Covid-19-Pandemie. So stieg die Zahl der Todesfälle 2020 deutlich auf 37 624, was auch an der höheren Sterberate von 543 pro 100 000 Einwohner lag.
Im Jahr davor, 2019, waren es noch 32 756 Todesfälle bei einer standardisierten Sterberate von 488. 2021 sank die Zahl leicht auf 35 105, blieb aber weiter über dem Vor-Pandemie-Niveau. Diese Schwankungen zeigen, wie Gesundheitskrisen, demografische Entwicklungen und medizinische Fortschritte das Sterbegeschehen beeinflussen.
Die häufigsten Todesursachen in der Schweiz sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen, gefolgt von Krebs und Atemwegserkrankungen. In den letzten Jahren spielt auch das Alter eine immer größere Rolle: Die Bevölkerung altert, und damit steigt die Zahl der natürlichen Todesfälle. Besonders bei über 80-Jährigen ist die Sterblichkeit deutlich höher.
Interessant ist, dass die Schweiz eine der niedrigsten Sterberaten in Europa hat – trotz alternder Gesellschaft. Das liegt auch an der hohen Lebensqualität, dem Zugang zur Medizin und einem gesunden Lebensstil vieler Schweizerinnen und Schweizer.
Trotzdem bleibt die Sterblichkeit ein wichtiges Thema für die öffentliche Gesundheit. Behörden wie das Bundesamt für Statistik (BFS) verfolgen die Zahlen genau, um Trends früh zu erkennen und gezielte Massnahmen zu ergreifen.
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