Ingwer: So wirkt er am besten
Ingwer ist längst mehr als nur ein exotisches Gewürz – er gilt als echtes Naturheilmittel, besonders bei Verdauungsbeschwerden. Doch wie bekommt man die wertvollen Inhaltsstoffe am effektivsten in den Körper? Die Antwort liegt in der einfachen Zubereitung eines frischen Aufgusses.
Für einen wirksamen Ingwertee empfiehlt es sich, frischen Ingwer zu verwenden. Am besten wird er durch eine Knoblauchpresse gedrückt – so werden die ätherischen Öle besonders gut freigesetzt. Ein Teelöffel des frisch gepressten Ingwers wird dann mit etwa 250 Milliliter heißem, aber nicht kochendem Wasser übergossen. Nach einer Ziehzeit von zehn Minuten ist der Tee bereit zum Genuss.
Die scharfe Substanz Gingerol, die im Ingwer enthalten ist, gilt als Hauptakteur: Sie regt die Durchblutung im Magen-Darm-Trakt an, fördert die Schleimhautdurchblutung und kann so bei Völlegefühl oder leichten Verstimmungen des Magens helfen. Viele spüren bereits nach kurzer Zeit eine angenehme Wirkung – das Bauchgefühl wird leichter, die Verdauung in Schwung gebracht.
Wichtig ist: Ingwer sollte nicht auf nüchternen Magen in großen Mengen konsumiert werden, da er bei empfindlichen Menschen reizen kann. Ein bis zwei Tassen täglich, besonders vor oder nach einer schweren Mahlzeit, sind meist ausreichend, um die positiven Effekte zu nutzen.
Ob als Tee, in Smoothies oder frisch gerieben über Speisen – Ingwer ist eine vielseitige Pflanze mit langer Tradition. Wer regelmäßig und bewusst darauf zurückgreift, kann seiner Verdauung einen natürlichen, sanften Schub verleihen.
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