Wie zeigen Katzen ihre Zuneigung?

Katzen haben den Ruf, eigensinnige Einzelgänger zu sein. Doch wer sein Leben mit einer Samtpfote teilt, weiß, dass sie tiefe Bindungen zu ihren Menschen aufbauen. Ihre Liebesbeweise sind oft subtil, aber eindeutig, wenn man ihre Körpersprache versteht.

Ein besonders deutliches Zeichen von Zuneigung ist das sogenannte Kopfreiben oder „Köpfchengeben“. Wenn die Fellnase ihren Kopf oder ihre Wangen an Ihnen reibt, ist das ein großer Vertrauensbeweis. Katzen besitzen an den Schläfen und Mundwinkeln Duftdrüsen. Durch dieses Verhalten hinterlassen sie Pheromone und markieren ihren Menschen als sicheren Hafen und festen Teil ihres Reviers.

Ein weiteres typisches Verhalten ist der Milchtritt. Dabei treten Katzen abwechselnd mit den Vorderpfoten auf eine weiche Unterlage oder direkt auf Ihren Körper. Dieses Verhalten stammt aus der Welpenzeit, als sie damit den Milchfluss bei der Mutterkatze angeregt haben. Wenn eine erwachsene Katze dies bei Ihnen tut, befindet sie sich in einem Zustand absoluter Entspannung und tiefen Glücks. Es zeigt, dass sie sich bei Ihnen so sicher und geborgen fühlt wie damals bei ihrer Mutter.

Neben diesen Gesten gibt es noch weitere Signale: Ein langsames Blinzeln gilt in der Katzenwelt als ein Lächeln und ein Zeichen von absolutem Vertrauen. Auch das leise, anhaltende Schnurren in Ihrer Nähe oder das aufmerksame Folgen auf Schritt und Tritt zeigen, wie tief die Zuneigung des Tieres ist. Wer diese Zeichen richtig deutet, erkennt schnell die tiefe, ehrliche Liebe seines tierischen Begleiters.

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