Übernimmt die Krankenkasse den Vitamin-D-Test?
Fühlen Sie sich in den dunklen Wintermonaten oft müde oder schlapp? Viele Menschen vermuten hinter solchen Symptomen einen Vitamin-D-Mangel. Doch wer den eigenen Immun- und Knochenstatus überprüfen lassen möchte, stellt sich schnell die Frage nach der Kostenübernahme.
Grundsätzlich gilt: Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen die Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels nur dann, wenn ein begründeter medizinischer Verdacht auf einen Mangel vorliegt. Das ist beispielsweise bei bestimmten Knochenerkrankungen wie Osteoporose, Nierenleiden oder konkreten Beschwerden der Fall. Die finale Entscheidung darüber liegt stets im Ermessen des behandelnden Arztes.
Möchten Sie Ihren Vitamin-D-Status lediglich aus eigener Neugier oder zur allgemeinen Vorsorge überprüfen lassen, handelt es sich um eine sogenannte Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL). Wer die Laboruntersuchung auf eigene Rechnung durchführen lässt, muss für den gängigen Standardmarker – das sogenannte 25-Hydroxyvitamin D – mit Kosten von knapp 20 Euro rechnen. Je nach Praxis und Beratungsaufwand können noch kleine Gebühren nach der Gebührenordnung für Ärzte hinzukommen.
Sprechen Sie vorab mit Ihrer Praxis: Bei konkreten Anzeichen übernimmt die Kasse die Leistung, andernfalls ist die Bestimmung eine überschaubare Eigeninvestition in die persönliche Gesundheit.
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