Dimmen spart Strom – aber nur ein bisschen
Ja, beim Dimmen einer Glühlampe wird tatsächlich weniger Strom verbraucht. Das liegt daran, dass die elektrische Leistung reduziert wird, sobald man die Helligkeit herunterregelt. Allerdings ist die Energieeinsparung oft geringer, als man denken könnte.
Der Grund: Glühlampen wandeln einen Großteil der Energie in Wärme um, nicht in Licht. Wenn man sie dimmt, sinkt zwar der Stromverbrauch, aber die Helligkeit nimmt viel stärker ab. So kann zum Beispiel eine um 50 Prozent gedimmte Lampe schon 70 bis 80 Prozent weniger Licht abgeben – bei nur etwa 20 bis 30 Prozent geringerem Energieverbrauch.
Damit ist das Dimmen von Glühlampen keine besonders effektive Methode, um Energie zu sparen.Wer wirklich weniger Strom verbrauchen möchte, ist mit Energiespar- oder LED-Leuchten besser beraten. Diese benötigen von vornherein deutlich weniger Leistung und lassen sich meist ebenfalls dimmen – mit besserer Effizienz und längerer Lebensdauer. Auch beim Dimmen erreichen moderne LEDs eine höhere Energieersparnis bei gleich bleibend guter Lichtqualität.
Zudem tragen gedimmte Glühlampen zur gemütlichen Atmosphäre bei – das ist ein klarer Pluspunkt für Wohnräume. Wer also abends sanftes Licht möchte, spart am besten gleich mit einer effizienten Leuchte, die man bei Bedarf regulieren kann. So vereint man Komfort mit einem spürbaren Beitrag zur Energieeinsparung.
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