Wo Hautkrebs am häufigsten entsteht

Wenn es um Hautkrebs geht, spielt die Sonne eine entscheidende Rolle. Besonders häufig entwickeln sich die beiden wichtigsten Formen des hellen Hautkrebses – Basalzellkarzinom und Stachelzellkarzinom – an Stellen, die über Jahre intensiver Sonneneinstrahlung ausgesetzt waren. Diese Bereiche werden oft als „Sonnenterrassen“ bezeichnet.

Zu diesen besonders gefährdeten Zonen gehören Gesichtspartien wie Nase, Ohren und Nacken, aber auch die Kopfhaut und der Fußrücken. Gerade bei Menschen mit hellem Hauttyp und geringer Sonnenbräune steigt das Risiko, hier Hautveränderungen zu entwickeln. Die UV-Strahlen des Sonnenlichts schädigen die Hautzellen langfristig – eine Schädigung, die sich über Jahre hinweg anhäufen kann und schließlich zu bösartigen Veränderungen führen kann.

Doch nicht nur im Sommer ist Vorsicht geboten. Schon in den wärmeren Monaten ab März kann die UV-Belastung stark genug sein, um die Haut zu schädigen. Deshalb ist ein bewusster Umgang mit der Sonne wichtig: Hut tragen, Sonnencreme auftragen und schattige Plätze suchen, besonders zur Mittagszeit.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Früherkennung. Regelmäßige Kontrollen beim Hautarzt können helfen, verdächtige Stellen früh zu erkennen und gezielt zu behandeln. Oft sind die Heilungschancen dann besonders gut. Wer also viel Zeit im Freien verbringt oder eine sonnenverwöhnte Haut hat, sollte besonders auf Veränderungen achten – gerade an den klassischen „Sonnenterrassen“ des Körpers.

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