Die gefährlichsten Quallen der Welt
Wenn es um gefährliche Meeresbewohner geht, stehen Quallen oft unterschätzt da – doch einige Arten können lebensgefährlich sein. Besonders berüchtigt ist die Seewespe, eine der giftigsten Quallen weltweit. Ihr Gift ist so stark, dass es innerhalb von Minuten zum Herzstillstand führen kann. Jedes Jahr sterben Menschen, vor allem in Australien, nach einem Kontakt mit ihren bis zu drei Meter langen Tentakeln.
Die Seewespe ist vor allem im Indopazifik heimisch, wobei ihre größten Vorkommen an den nördlichen und östlichen Küsten Australiens liegen. Dort warnen Schilder an vielen Stränden vor den unsichtbaren Gefahren im Wasser. Selbst wenn die Quallen nicht sichtbar sind, können abgerissene Tentakel noch stundenlang giftig bleiben.
Doch die Seewespe ist nicht die einzige bedrohliche Art. Auch die Feuerqualle im Mittelmeer oder die Portugiesische Galeere, die bis in die Nordsee vordringt, verursachen immer wieder schmerzhafte Stiche. Oft reicht schon eine leichte Berührung, um die Nesselzellen auszulösen.
Experten raten daher: Bei Auftauchen von Warnhinweisen Abstand halten, Badekleidung mit Schutzfunktion tragen und im Notfall sofort handeln – Essig kann helfen, die Giftstoffe zu neutralisieren. Wer im warmen Meer schwimmt, sollte besonders vorsichtig sein: Die unscheinbaren Tiere sind oft durchsichtig und schwer zu erkennen. Die Natur bleibt schön – aber Respekt ist angebracht.
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