Wo es in Deutschland am mildesten ist

Wer milderes Wetter sucht, wird in Deutschland an mehreren Orten fündig – je nach Jahreszeit. Über das ganze Jahr betrachtet gilt das mildeste Klima als das des Oberrheingrabens, der sich von Basel bis nach Frankfurt erstreckt. Hier profitieren Städte wie Freiburg oder Karlsruhe von einer besonderen Lage: Eingezwängt zwischen Schwarzwald und Vogesen bleibt es hier warm und trocken, besonders im Sommer.

Doch auch andere Regionen haben ihre klimatischen Vorteile. Die Täler von Saale und Elbe etwa, im Osten Deutschlands gelegen, sind im Lee von Harz und Thüringer Wald vor kalten Winden geschützt. Dadurch herrschen dort oft höhere Temperaturen, besonders in den Übergangszeiten Frühling und Herbst.

Im Winter ändert sich das Bild etwas. Dann ist der wärmste Teil Deutschlands der Niederrhein – also das Gebiet rund um Kleve, Krefeld und Duisburg. Die geringe Höhenlage und die Nähe zum Atlantik sorgen hier für milde Luftmassen, die vom Westen her eintreffen. So bleiben die Temperaturen im Winter hier oft deutlich über denen in höher gelegenen Regionen wie dem Erzgebirge oder dem Bayerischen Wald.

Wer also den geringsten Frost und die meisten milden Tage sucht, sollte je nach Jahreszeit unterschiedliche Gegenden im Blick haben. Der Oberrheingraben bleibt aber das Gesamtpaket: sonnenreich, trocken und mit langen, warmen Herbst- und Frühjahrssaisons. Ein echter Klimavorzug – zumindest für das deutsche Empfinden.

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