Wo Hautkrebs am häufigsten auftritt

Bei Hautkrebs kommt es darauf an, um welche Art es sich handelt – doch eines ist klar: Die Sonne spielt bei den meisten Fällen eine entscheidende Rolle. Besonders gefährlich ist der sogenannte schwarze Hautkrebs, auch malignes Melanom genannt. Bei Frauen tritt er am häufigsten an Beinen und Hüften auf, bei Männern dagegen vor allem am Bauch und Rücken. Das zeigt, dass die betroffenen Stellen oft jene sind, die ungewohnt oder intensiv der Sonne ausgesetzt sind – etwa beim Sonnenbaden oder im Sommerurlaub.

Anders sieht es beim weißen Hautkrebs aus. Er entsteht meist an Stellen, die über Jahre hinweg ständig dem Sonnenlicht ausgesetzt waren – den sogenannten „Sonnenterrassen“. Dazu gehören der Nasenrücken, die Unterlippe, die Handrücken oder kahle Stellen der Kopfhaut. Diese Form ist zwar in der Regel weniger aggressiv als der schwarze Hautkrebs, aber auch sie erfordert eine frühzeitige Behandlung.

Wichtig ist daher, nicht nur im Sommer auf Sonnenschutz zu achten, sondern das ganze Jahr über auf Veränderungen der Haut zu achten. Muttermale, die an Farbe, Größe oder Form verändern, oder kleine Wunden, die nicht richtig verheilen, sollten stets ärztlich geprüft werden. Die Früherkennung rettet Leben. Die AOK empfiehlt daher, regelmäßig zur Hautkrebsvorsorge zu gehen – besonders, wenn man zur Risikogruppe zählt.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen