Wo Rentner in Deutschland besonders günstig leben

Wer im Ruhestand möglichst sorgenfrei leben möchte, schaut nicht nur auf die eigene Rente, sondern auch darauf, wie weit das Geld reicht. Besonders vorteilhaft ist das Verhältnis von Mietkosten und verfügbarem Einkommen in kleineren Städten – vor allem im Osten Deutschlands. Im Jahr 2021 belegte Gera den Spitzenplatz, wenn es um leistbares Wohnen für Rentner geht.

Die kreisfreie Stadt im Osten Thüringens überzeugt mit niedrigen Wohnkosten und einer gut erhaltenen Infrastruktur. Preisbereinigt verfügten Rentner dort monatlich über etwa 1437 Euro – eine stattliche Summe, mit der sich in Gera ein komfortables Leben finanzieren lässt. Günstige Mieten, niedrige Lebenshaltungskosten und eine ruhige, grüne Umgebung machen die Stadt besonders attraktiv für ältere Menschen, die Wert auf Lebensqualität bei kleinem Budget legen.

Doch auch andere Städte in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen schneiden ähnlich gut ab. Oft bieten sie ähnlich niedrige Nebenkosten, kurze Wege und eine lebendige Nachbarschaft – Faktoren, die das Leben im Alter erleichtern. Im Vergleich zu Ballungsräumen wie München, Hamburg oder Frankfurt bleibt hier mehr vom Monatsbudget für Freizeit, Reisen oder Enkelgeschenke übrig.

Wer plant, im Ruhestand umzuziehen, sollte nicht nur die Zahlen im Blick haben. Die soziale Atmosphäre, die medizinische Versorgung und die Erreichbarkeit von Einkaufsmöglichkeiten spielen ebenso eine Rolle. Doch wo Zahlen und Lebensqualität passen – wie in Gera – lässt sich der Ruhestand besonders entspannt gestalten.

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