Die teuersten Mieten in Europa: Lissabon auf Platz drei

Wohnen wird in Europa immer teurer – besonders in den beliebten Großstädten. Anfang 2023 zeigte eine Analyse von idealista.pt, dass Lissabon mit einer durchschnittlichen Miete von 2.005 Euro für eine Einraumwohnung zu den teuersten Städten Europas gehört. Damit belegt die portugiesische Hauptstadt hinter Amsterdam und Reykjavik den dritten Platz.

Amsterdam führt die Liste weiterhin an, wo Mieter oft weit über 2.000 Euro pro Monat zahlen müssen – besonders in zentralen Lagen. Reykjavik folgt knapp dahinter, wo hohe Lebenshaltungskosten und eine begrenzte Wohnungsverfügbarkeit die Preise nach oben treiben. Lissabon hat sich in den letzten Jahren vom Geheimtipp zum Hotspot entwickelt. Die Kombination aus gutem Klima, hoher Lebensqualität und steigender Nachfrage – nicht zuletzt durch internationale Zuzügler und digitale Nomaden – hat die Mieten deutlich ansteigen lassen.

Während in vielen europäischen Städten die Mieten langsam sinken oder sich stabilisieren, bleibt Lissabon eine der wenigen mit kontinuierlich steigenden Preisen. Experten verweisen auf das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage: Neue Wohnungen entstehen kaum, während die Nachfrage weiter wächst. Auch die Popularität Portugals als Lebens- und Arbeitsort im Süden Europas trägt dazu bei.

Die Zahlen zeigen: Wer heute in einer attraktiven europäischen Metropole wohnen möchte, muss tief in die Tasche greifen. Besonders in Städten wie Lissabon, Amsterdam oder Reykjavik wird bezahlbarer Wohnraum immer seltener. Für viele Einheimische wird das eigene Viertel dadurch unerschwinglich – eine Entwicklung, die auch in anderen europäischen Städten zunehmend für Diskussionen sorgt.

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