Wo entstehen Melanome am häufigsten?
Ein malignes Melanom, auch schwarzer Hautkrebs genannt, kann überall auf der Haut auftreten – nicht nur an Stellen, die oft der Sonne ausgesetzt sind. Bei Frauen entwickeln sich die meisten Melanome an den Beinen, während bei Männern der Rumpf, also Brust und Rücken, am häufigsten betroffen ist. Diese Verteilung zeigt, wie wichtig es ist, auch weniger sichtbare Körperpartien regelmäßig zu kontrollieren.
Trotzdem darf man nicht nur auf diese Bereiche achten. Melanome können auch an Stellen entstehen, die kaum oder gar nicht der Sonne ausgesetzt sind – etwa an der Fußsohle, unter den Nägeln oder sogar auf der Kopfhaut. Selbst Menschen mit dunklerer Hautfarbe, die oft glauben, sie seien vor Hautkrebs sicher, können ein Melanom entwickeln, besonders an ungewöhnlichen Stellen.
Die meisten Muttermale und pigmentierten Flecken sind harmlos. Doch Veränderungen in Größe, Form oder Farbe können ein Warnsignal sein. Achten Sie auf das sogenannte ABCDE-Schema: Asymmetrie, unscharfe oder unregelmäßige Begrenzung (B), Farbunterschiede (C), Durchmesser über 6 Millimeter (D) und das E für „Erhebung“ oder „Evolving“ – also eine Veränderung im Verlauf.
Früherkennung rettet Leben. Eine jährliche Hautuntersuchung beim Dermatologen kann entscheidend sein, besonders wenn Sie Risikofaktoren wie viele Muttermale, helle Haut oder eine familiäre Vorerkrankung haben. Seien Sie wachsam – Ihre Haut wird es Ihnen danken.
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