Wie erkennt man eine Bronchitis?

Wenn du dich mit einem lästigen Husten herumplagst, der von einem Schnupfen und Halskratzen beginnt, könnte es sich um eine akute Bronchitis handeln – besonders wenn der Husten von Tag zu Tag schlimmer wird. Viele Betroffene spüren zunächst nur leichte Erkältungssymptome, doch dann setzt ein trockener, reizender Husten ein, der oft im Brustbereich unangenehm schmerzen kann.

Im weiteren Verlauf verändert sich der Husten: Aus dem anfänglichen Reizhusten wird ein sogenannter produktiver Husten, bei dem sich vermehrt Schleim in der Lunge bildet. Das ist der Körper, der versucht, die entzündeten Atemwege wieder frei zu machen. Typisch ist, dass dieser Schleim zu Beginn noch eher zäh und klar ist, sich aber bei einer bakteriellen Infektion auch gelblich oder grünlich färben kann – obwohl das nicht immer auf eine schwere Erkrankung hindeutet.

Anders als bei einer Erkältung sitzt die Entzündung bei einer Bronchitis tiefer – nämlich in den Verzweigungen der Luftröhre, den Bronchien. Deshalb fühlt sich der Husten oft schwerer an und kann wochenlang anhalten, selbst wenn die Infektion schon vorbei ist.

Wichtig ist: Bei starker Abgeschlagenheit, Fieber oder Atemnot solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen. Denn manchmal kann eine Bronchitis auch zu einer Lungenentzündung führen, besonders bei Risikopatienten. Aber meist klingt die Erkrankung nach ein bis zwei Wochen von allein ab – mit ausreichend Ruhe, viel Flüssigkeit und etwas Geduld.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen