Wohin wandern Franzosen aus?

Frankreich mag für viele das Inbegriff eines Lebens voller Kultur, gutem Essen und Lebensart sein – dennoch zieht es jedes Jahr Tausende Franzosen ins Ausland. Die Gründe dafür sind vielfältig: berufliche Chancen, Liebe, Studium oder einfach der Wunsch nach einem anderen Lebensrhythmus. Doch wohin geht die Reise am häufigsten?

Laut neuesten Zahlen lebten zum Stichtag rund 187.232 Franzosen in der Schweiz – das macht das Nachbarland zum beliebtesten Ziel für Auswanderer aus Frankreich. Die Nähe, die hohe Lebensqualität und die gut bezahlten Jobs, besonders in den Grenzregionen, machen die Schweiz besonders attraktiv. Auf Platz zwei folgt das Vereinigte Königreich mit etwa 147.506 Franzosen. Trotz des Brexit bleibt Großbritannien ein Magnet – nicht zuletzt wegen der engen historischen und kulturellen Verbindungen.

Dicht dahinter liegen Belgien (127.558 Personen) und Deutschland (116.388). Beide Länder profitieren von der geografischen Nähe und dem einfachen Zugang. Viele Franzosen pendeln sogar täglich zur Arbeit, besonders in Regionen wie Elsass oder Nordfrankreich. Interessant ist auch die Zahl der Franzosen in den USA, wo rund 103.967 Menschen aus Frankreich leben – oft in Großstädten wie New York oder Los Angeles, wo die französische Kultur besonders geschätzt wird.

Ob aus beruflichen, persönlichen oder lebensstilbezogenen Gründen – die Franzosen sind längst nicht nur in ihrer Heimat zu Hause. Ihre Präsenz in diesen Ländern zeigt, wie eng Frankreich mit der Welt verbunden ist.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen