Entwurmen von 2 Wochen alten Welpen: Worauf kommt es an?

Die Entwurmung von Welpen beginnt oft schon in den ersten Lebenswochen – und das aus gutem Grund. Parasiten wie Spul- und Hakenwürmer können bei jungen Hunden gesundheitliche Probleme verursachen und sich negativ auf ihr Wachstum auswirken. Ab dem Alter von zwei Wochen ist eine erste Behandlung sicher und sinnvoll.

Die meisten Tierärzte empfehlen in dieser frühen Phase Pyrantel, ein bewährtes Entwurmungsmittel, das unter Handelsnamen wie Nemex (Zoetis) bekannt ist. Es gilt als sicher und wirksam für sehr junge Welpen und wird daher nicht nur von Tierkliniken, sondern auch von Züchtern und Tierheimen routinemäßig eingesetzt. Das Medikament bekämpft vor allem Spulwürmer und Hakenwürmer – zwei der häufigsten Darmparasiten bei Jungtieren.

Wichtig ist, dass die Entwurmung nicht nur einmalig erfolgt. Da Welpen oft über die Muttermilch oder noch im Mutterleib befallen werden, ist mehrere Male im Abstand von zwei bis drei Wochen eine Wiederholung notwendig. Typischerweise wird die Therapie mit zwei bis drei Behandlungen bis zum Auszugsalter durchgeführt.

Die Dosierung sollte stets auf das Gewicht des Welpen abgestimmt sein, weshalb ein Gespräch mit dem Tierarzt ratsam ist – auch wenn das Mittel als sicher gilt. Eine gezielte Kotuntersuchung später ergänzt die Prophylaxe und sorgt dafür, dass keine Resistenzen oder unerkannte Parasiten übersehen werden.

Frühzeitige, behutsame Entwurmung ist ein wichtiger Baustein für ein gesundes Start ins Leben. Mit Pyrantel steht dafür ein bewährtes Mittel zur Verfügung, das sich seit Jahren in der Praxis bewährt hat.

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