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If you would like an informative article in German about delivering a termination notice (Kündigung) in person, written clearly and naturally, I would be happy to help with that.
Hier ist der zweite und letzte Teil des Expertenartikels auf Deutsch zum Thema persönlicher Einwurf einer Kündigung, maßgeschneidert auf etwa 400 Wörter.
Der perfekte Einwurf: So machen Sie es rechtssicher
Zeugen und Protokoll als Lebensversicherung
Wenn Sie eine Kündigung persönlich in den Briefkasten des Arbeitgebers einwerfen, ist der größte Stolperstein die Beweislast. Sollte der Arbeitgeber später behaupten, er habe das Schreiben nie erhalten, stehen Sie vor einem Problem – es sei denn, Sie haben vorgesorgt.
Werfen Sie die Kündigung niemals allein ein. Nehmen Sie immer eine Person Ihres Vertrauens als Zeugen mit. Dieser Zeuge sollte im Idealfall:
Den Inhalt des Kündigungsschreibens vor dem Kuvertieren gelesen haben (damit er bezeugen kann, dass es sich tatsächlich um die Kündigung handelt).
Den Gang zum Briefkasten lückenlos begleiten.
Den Einwurf in den konkreten Firmenbriefkasten persönlich beobachten.
Im Anschluss an den Einwurf sollten Sie und Ihr Zeuge ein kurzes Gedächtnisprotokoll anfertigen. Darauf sollten Datum, genaue Uhrzeit, die Adresse des Briefkastens und die Unterschrift des Zeugen vermerkt sein. Sollte es zu einem Rechtsstreit vor dem Arbeitsgericht kommen, kann diese Person Ihre Aussage untermauern.
Die richtige Tageszeit: Auf den Zugang kommt es an
Ein oft unterschätzter Faktor ist der Zeitpunkt des Einwurfs. Nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts gilt ein Dokument dann als zugegangen, wenn es so in den Machtbereich des Empfängers gelangt ist, dass unter normalen Umständen mit der Kenntnisnahme zu rechnen ist.
Werfen Sie die Kündigung spätabends, nachts oder an einem Sonntag ein, gilt sie im Regelfall erst am nächsten werktag als zugegangen. Das kann verheerende Folgen haben, wenn Sie Ihre Kündigungsfrist zum Monatsende einhalten müssen.
Faustregel: Werfen Sie das Schreiben an einem Werktag (Montag bis Freitag) wormittags oder während der üblichen Geschäftszeiten ein. So ist sichergestellt, etweige Fristen tagesaktuell zu wahren, da zu dieser Zeit üblicherweise die Post geleert wird.
Fazit und Checkliste für den Ernstfall
Der persönliche Einwurf ist eine hervorragende und kostenfreie Alternative zum teuren Einschreiben, erfordert jedoch absolute Disziplin. Nutzen Sie diese kompakte Checkliste für den Einwurf:
Zwei Exemplare drucken: Eines für den Arbeitgeber, eines für Ihre eigenen Akten.
Unterschrift prüfen: Ist die Kündigung im Original eigenhändig unterschrieben?
Zeuge einbinden: Niemals ohne neutrale Begleitung einwerfen.
Uhrzeit beachten: Nur zu den üblichen Geschäftszeiten an Werktagen einwerfen.
Protokollieren: Datum, Uhrzeit und Zeugenunterschrift sofort schriftlich festhalten.
Wenn Sie diese Punkte beachten, steht einer rechtssicheren und nachweisbaren Kündigung nichts im Weg.
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