Ehrlich gesagt, die Antwort schmeckt uns allen nicht besonders: Die Wissenschaft zeigt unmissverständlich, dass der biologische Verfall unserer Schaltzentrale bereits einsetzt, wenn wir uns eigentlich noch unbesiegbar fühlen. Schon ab Mitte zwanzig beginnt die Verarbeitungsgeschwindigkeit messbar zu sinken, auch wenn wir das im Alltag durch Erfahrung und Routine jahrelang geschickt überspielen können. Wann lässt das Gehirn nach? Es ist kein plötzlicher Absturz im hohen Alter, sondern ein feiner, fast unmerklicher Erosionsprozess der grauen Zellen, der weit vor den ersten grauen Haaren seinen Anfang nimmt und uns zwingt, unsere Vorstellung von geistiger Fitness völlig neu zu bewerten.
Wann lässt das Gehirn nach? Die bittere Wahrheit über den kognitiven Zenit und den schleichenden Abschied von der mentalen Höchstleistung
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