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Der finale Schritt: Das Kündigungsgespräch erfolgreich führen

Wenn der Entschluss feststeht und das Kündigungsschreiben vorbereitet ist, folgt die wichtigste Hürde: das persönliche Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten. Fairness, Klarheit und Professionalität stehen hier an erster Stelle, um im guten Einvernehmen auseinanderzugehen.

Dos and Don'ts für das Gespräch

  • Der richtige Zeitpunkt: Suchen Sie das Gespräch idealerweise direkt zu Beginn der Woche oder des Arbeitstages – vermeiden Sie stressige Deadlines oder kurz vor dem Feierabend.

  • Persönlich vor digital: Kündigen Sie niemals per E-Mail, Messenger oder Telefon. Ein persönliches Treffen (oder zumindest per Video-Call, falls Sie im Homeoffice arbeiten) ist Pflicht.

  • Klare Worte: Sagen Sie direkt im ersten Satz, was Sache ist. Vermeiden Sie vage Formulierungen wie „Ich spiele mit dem Gedanken...“. Sagen Sie stattdessen: „Ich habe mich entschieden, das Unternehmen zum [Datum] zu verlassen.“

  • Dankbarkeit zeigen: Bedanken Sie sich für die Zusammenarbeit, die gesammelten Erfahrungen und die Unterstützung – selbst dann, wenn nicht immer alles glattgelaufen ist. Das bewahrt Ihren guten Ruf.

Häufige Fallen, die Sie vermeiden sollten

Wichtig: Lassen Sie sich niemals zu emotionalen Schuldzuweisungen oder einem offenen Frontalangriff hinreißen. Auch wenn Frustration über den Chef oder das Team der Hauptgrund für den Wechsel ist: Brennen Sie keine Brücken ab. Die Berufswelt ist oft kleiner, als man denkt, und man begegnet sich im Leben immer zweimal.

Ebenso sollten Sie bei einer eventuellen Gegenangebot (Counteroffer) Ihres Chefs standhaft bleiben. Wenn Sie sich bereits für einen neuen Weg entschieden haben, bringt es selten etwas, aus reiner Loyalität oder wegen einer kurzfristigen Gehaltserhöhung zu bleiben – die ursprünglichen Gründe für Ihre Kündigung lösen sich dadurch meist nicht in Luft auf.

Der Blick nach vorn: Die Übergabe

Nachdem die erste Anspannung gewichen ist, sollten Sie direkt proaktiv die kommenden Wochen ansprechen. Zeigen Sie sich kooperativ und bieten Sie an, einen Übergabeplan zu erstellen.

  • Dokumentieren Sie offene Projekte.

  • Führen Sie Kolleginnen oder Kollegen in Ihre laufenden Aufgaben ein.

  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Arbeitsplatz sauber und geordnet übergeben wird.

Ein sauberer Abschied hinterlässt einen bleibenden, positiven Eindruck und sichert Ihnen wertvolle Empfehlungen (Referenzen) für Ihre zukünftige Karriere. So wird der Schritt in den neuen Job zu einem vollen Erfolg.

Was möchten Sie als Nächstes wissen – benötigen Sie Tipps für die Formulierung des schriftlichen Kündigungsschreibens?