Auf welcher Seite schlafen bei Herzproblemen?

Wer unter Herzbeschwerden leidet, fragt sich oft, ob die Schlafposition einen Einfluss auf das Wohlbefinden hat. Die Antwort ist: Ja, die Lage beim Schlafen kann tatsächlich eine Rolle spielen. Ärzte empfehlen vielen Patienten mit eingeschränkter Herzfunktion, sich auf die rechte Seite zu legen. Warum? Weil das Herz auf der linken Körperseite liegt, entsteht in dieser Position weniger Druck auf den Herzmuskel. Dadurch kann das Herz effizienter arbeiten – besonders wichtig bei Erkrankungen wie Herzschwäche.

Das Schlafen auf der rechten Seite entlastet nicht nur das Herz, sondern kann auch das Risiko von nächtlichen Beschwerden wie Atemnot oder Herzrhythmusstörungen verringern. Allerdings ist nicht jede Position für jeden gleich geeignet. Wer beispielsweise unter Sodbrennen leidet, profitiert oft vom Schlafen auf der linken Seite – hier zeigt sich, dass individuelle Faktoren eine große Rolle spielen.

Auch bei Atemproblemen, etwa bei Asthma oder Schlafapnoe, kann das seitliche Schlafen hilfreich sein. Es hält die Atemwege freier und verbessert die Sauerstoffzufuhr. Besonders das Liegen auf der Seite – unabhängig von links oder rechts – kann hier zu erholsamerem Schlaf führen.

Letztlich kommt es darauf an, was der Körper braucht. Menschen mit Herzproblemen sollten daher nicht nur auf die empfohlene Rechtslage achten, sondern auch auf ihre Matratze, Kissen und allgemeine Schlafhygiene achten. Wer unsicher ist, sollte immer seinen Arzt fragen – denn guter Schlaf ist kein Luxus, sondern eine Voraussetzung für die Gesundheit des Herzens.

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