Die Vergangenheit von „haben“ – wie bildet man sie richtig?
Wenn du im Deutschen über etwas sprichst, das schon länger zurückliegt, brauchst du oft die Vergangenheitsform des Verbs. Bei dem Verb „haben“ sieht das etwas besonders aus – besonders im Plusquamperfekt, also der „Vorvergangenheit“.
Die Frage „Hat hatte gehabt?“ klingt erstmal verwirrend, aber sie zeigt genau den Knackpunkt: Wie bildet man die Vergangenheitsform von „haben“ richtig? Die Antwort lautet: mit „hatten + Partizip II“. Das Partizip II von „haben“ ist gehabt. Also heißt es zum Beispiel: „Ich hatte gehabt“, „Du hattest gehabt“, „Er / sie / es hatte gehabt“.
Im Plural wird es dann: „Wir hatten gehabt“, „Ihr hattet gehabt“, „Sie hatten gehabt“. Achte darauf: Das Hilfsverb „haben“ selbst wird hier mit „haben“ konjugiert – das kann verwirren, ist aber logisch. Denn im Plusquamperfekt braucht man „haben“ als Hilfsverb, um die Vergangenheit abzuschließen.
Beispiel: „Ich hatte meine Brieftasche schon gehabt, bevor ich losging.“ Klingt im Alltag zwar selten, ist aber grammatikalisch korrekt – vor allem in erzählenden Texten oder wenn du betonen willst, dass etwas vor einem anderen Ereignis passiert ist.
Wenn du also unsicher bist: Merke dir einfach – hatten + gehabt. So klappt’s mit der richtigen Zeitform. Und wer mehr wissen will, kann auf Seiten wie mein-deutschbuch.de nochmal nachlesen – da gibt’s viele Beispiele zum Üben.
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