Multiresistente Keime: Wo auf Reisen die größte Gefahr droht
Wer eine Fernreise plant, denkt meist an Erholung und kulturelle Entdeckungen. Doch in einigen Urlaubsregionen lauert ein unsichtbares Gesundheitsrisiko: multiresistente Keime. Diese Erreger haben Resistenzen gegen gängige Antibiotika entwickelt, was Infektionen im Ernstfall schwer behandelbar macht.
Besonders stark verbreitet sind diese Bakterien in Regionen mit sehr hohem und oft unkontrolliertem Antibiotikaverbrauch. Wer in den Nahen Osten oder nach Asien – etwa nach China, Indien oder Thailand – reist, geht ein vergleichsweise hohes Risiko ein, sich einen solchen Keim einzuhandeln. Die Übertragung erfolgt häufig unbemerkt über verunreinigtes Wasser, Essen oder bei medizinischen Behandlungen vor Ort.
Für Reisende empfiehlt sich daher eine konsequente Hygiene: Regelmäßiges Händewaschen, Verzicht auf rohe Lebensmittel und Vorsicht bei Leitungswasser verringern die Ansteckungsgefahr deutlich. Sollten nach einer Reise Beschwerden auftreten, ist der Hinweis auf das Reiseziel für behandelnde Ärzte von zentraler Bedeutung.
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