Die amerikanische Note C – Durchgefallen oder bestanden?

Wenn man sich für das amerikanische Schulnotensystem interessiert, stößt man schnell auf Buchstaben statt Zahlen: A, B, C, D und F. Doch was bedeutet eine C in diesem System?

Ganz einfach: Eine C ist eine durchschnittliche Leistung. Sie liegt in der Mitte des Bestehens. Während eine A für hervorragende Arbeit steht und B für „gut“, steht C für „befriedigend“. Im Vergleich zum deutschen Notensystem entspricht eine C ungefähr einer 3,0 bis 3,5 – also kein Grund zur Sorge, aber auch kein Grund zum Jubeln.

Wichtig ist: Mit einer C hat man den Kurs bestanden. Denn nur eine F bedeutet „durchgefallen“. Die Noten A bis D gelten als ausreichend bis gut, je nach Anforderung der Schule oder Universität. Viele Lehrkräfte sehen eine C als mittelmäßige, aber akzeptable Leistung – besonders in anspruchsvollen Fächern.

An amerikanischen Hochschulen spielt die sogenannte GPA (Grade Point Average) eine große Rolle. Dabei wird jede Note in Punkte umgerechnet: A = 4,0, B = 3,0, C = 2,0 usw. Eine C trägt also mit 2,0 Punkten zum Gesamtdurchschnitt bei. Für viele Studiengänge oder Stipendien ist ein GPA von mindestens 3,0 erforderlich – eine reine C-Serie reicht da also nicht aus.

Obwohl eine C keine schlechte Note ist, wird oft erwartet, dass Schüler:innen sich mehr Mühe geben. In einem leistungsorientierten System wie dem amerikanischen kann eine C daher manchmal enttäuschend wirken – besonders, wenn die Erwartungen hoch sind.

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