Unterschied zwischen AA- und AAA-Akkus: Größe und Kapazität

Wer sich für den Einsatz von wiederaufladbaren Akkus entscheidet, stößt früher oder später auf die Frage: Welche Größe passt wofür? Die beiden gängigsten Formate sind AA und AAA – und der Hauptunterschied liegt in den Maßen.

Ein AAA-Akku ist deutlich kleiner als ein AA-Akku: Mit einer Höhe von etwa 44,5 mm und einem Durchmesser von nur 10,5 mm findet er Platz in kompakten Geräten wie Fernbedienungen, kleinen Taschenlampen oder Funkmaus-Empfängern. Der etwas größere AA-Akku hingegen misst rund 50 mm in der Länge und etwa 14 mm im Durchmesser. Er bietet meist eine höhere Kapazität und wird daher häufig in Geräten mit höherem Energiebedarf eingesetzt – etwa bei Digital-Kameras, Spielzeug oder Taschenlampen.

Was die Leistung angeht, liegen wiederaufladbare AAA-Akkus je nach Marke und Technologie zwischen 460 und 1100 mAh (Milliamperestunden). AA-Akkus liegen im Vergleich oft zwischen 800 und über 2000 mAh – besonders leistungsstarke Modelle können sogar noch mehr bieten. Das bedeutet: Bei gleicher Nutzung halten AA-Akkus in der Regel länger durch.

Wichtig ist daher: Immer prüfen, welche Batteriegröße das Gerät verlangt. Auch wenn manchmal Platz für eine kleinere Zelle ist, funktioniert die größere nicht immer – und umgekehrt. Ein Austausch zwischen AA und AAA ist daher nicht möglich. Wer häufig beide Typen nutzt, tut sich gut daran, jeweils einen eigenen Satz Akkus mit passendem Ladegerät zu besitzen.

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