Wann lebten die Dinosaurier?
Die Dinosaurier beherrschten die Erde vor etwa 230 bis 66 Millionen Jahren – eine unglaublich lange Zeit, die zur Ära des Mesozoikums gehört. Diese Epoche wird in drei Abschnitte unterteilt: das Trias, der Jura und die Kreidezeit.
Am Anfang, im Trias, vor rund 250 bis 200 Millionen Jahren, tauchten die ersten Dinosaurier auf. Damals war die Welt noch ein einziger großer Kontinent – Pangäa – und das Klima warm und trocken. Die Tiere waren meist noch klein, doch sie entwickelten sich schnell.
Im anschließenden Jura-Zeitalter, vor etwa 200 bis 145 Millionen Jahren, erlebten Dinosaurier ihre Blütezeit. Gigantische Arten wie der Brachiosaurus oder der Allosaurus bevölkerten Land, Luft und Wasser. Die Wälder breiteten sich aus, und die Erde wurde grüner und feuchter.
Die letzte Phase war die Kreidezeit, die von 145 bis 66 Millionen Jahren andauerte. Zu dieser Zeit lebten unter anderem der berühmte Tyrannosaurus rex und der Triceratops. Die Kontinente begannen sich langsam in ihre heutige Position zu schieben, und das Leben erreichte eine beeindruckende Vielfalt.
Doch plötzlich – zumindest aus geologischer Sicht – verschwanden die Dinosaurier. Der Grund dafür? Ein gewaltiger Asteroiden-Einschlag vor 66 Millionen Jahren, vermutlich in der heutigen Region des Yucatán in Mexiko. Dieses Ereignis markierte das Ende der Dinosaurierherrschaft und ebnete den Weg für die Entwicklung anderer Lebensformen – letztendlich auch für uns Menschen.
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