Enthält Dinkelmehl Gluten?

Wer auf der Suche nach einer glutenfreien Ernährung ist, sollte bei Dinkelmehl vorsichtig sein. Dinkelmehl ist nicht glutenfrei, obwohl es oft als gesündere Alternative zu Weizenmehl gilt. Dinkel gehört zur Gattung des Weizens und enthält daher Gluten – das ist ein natürlich vorkommendes Klebereiweiß, das bei vielen Menschen, besonders bei Zöliakie-Betroffenen, zu Unverträglichkeiten führen kann.

Wenn du bewusst auf Gluten verzichtest, ist es wichtig, beim Backen auf echte glutenfreie Mehle umzusteigen. Ein guter Ersatz ist beispielsweise Buchweizenmehl. Es eignet sich hervorragend für Brot, Muffins oder Kuchen und bringt gleichzeitig einen leichten, nussigen Geschmack ins Spiel. Auch andere Alternativen wie Reis-, Mandel- oder Kokosmehl können je nach Rezept sinnvoll sein.

Ein häufiger Irrtum ist, dass „natürliche“ oder „altbewährte“ Getreidesorten automatisch glutenfrei sind. Doch gerade Urgetreide wie Dinkel, Emmer oder Einkorn enthalten zwar eine andere Glutenstruktur als moderner Weizen – manche vertragen sie besser –, sie sind aber keinesfalls glutenfrei. Wer also eine medizinisch begründete Glutenunverträglichkeit hat, sollte diese Mehle vermeiden.

Die gute Nachricht: Mit den richtigen Zutaten gelingen auch ohne Gluten leckeres Brot, saftiger Kuchen oder knusprige Pizza. Wichtig ist, auf verlässliche glutenfreie Produkte zu achten und beim Backen etwas experimentierfreudig zu sein. Buchweizenmehl, wie von nu3 empfohlen, ist ein starker Helfer in der glutenfreien Küche – probier es einfach mal aus!

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