Warum Eisen wichtig für die Durchblutung ist

Ironischerweise hat ein simples Spurenelement wie Eisen einen riesigen Einfluss darauf, wie gut unser Körper durchblutet wird – und nicht nur das: Es beeinflusst auch, wie gesund unsere Haare sind. Eisen ist ein zentraler Baustein des Hämoglobins, dem Protein in unseren roten Blutkörperchen, das Sauerstoff bindet und durch den Körper transportiert. Fehlt Eisen, kann der Körper nicht genug gesunde Blutkörperchen bilden – die Folge: eine verminderte Sauerstoffversorgung in Geweben und Organen.

Besonders deutlich macht sich das bei Körperteilen bemerkbar, die nicht überlebensnotwendig sind – etwa bei der Kopfhaut und den Haaren. Bei Eisenmangel reduziert der Körper gezielt die Durchblutung in diesen Bereichen, um wichtige Organe wie Herz oder Gehirn weiterhin optimal zu versorgen. Das kann langfristig zu dünnem, brüchigem Haar oder sogar Haarausfall führen.

Viele Menschen, vor allem Frauen, leiden unterschätzt unter einem Eisenmangel – oft ohne es zu wissen. Müdigkeit, blasser Teint oder kühle Hände und Füße können erste Anzeichen sein. Wer häufig unter diesen Symptomen leidet, sollte seinen Eisenwert überprüfen lassen. Eine ausgewogene Ernährung mit eisenreichen Lebensmitteln wie Rote Bete, Linsen oder magerem Fleisch kann helfen – ebenso wie gezielte Nahrungsergänzung, wenn der Mangel bereits besteht.

Die gute Nachricht: Bei rechtzeitiger Erkennung lässt sich ein Eisenmangel meist gut ausgleichen. Und mit der verbesserten Durchblutung kehrt oft auch der Glanz der Haare zurück.

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