Eifersucht: Wann sie hilft und wann sie schadet
Ein gewisses Maß an Eifersucht ist in einer Partnerschaft völlig normal und keineswegs durchweg negativ. Oft fungiert sie wie ein inneres Frühwarnsystem. Wenn ein leichtes Stechen spürbar wird, weist das nicht selten darauf hin, dass eigene Bedürfnisse zu kurz kommen oder ungelöste Konflikte in der Beziehung schwelen. In dieser gesunden Ausprägung bietet Eifersucht beiden Partnern die Chance, rechtzeitig gegenzusteuern und wieder mehr Nähe aufzubauen.
Gefährlich wird es jedoch, wenn aus der aufmerksamen Wachsamkeit übertriebener Kontrollzwang oder dauerhaftes Misstrauen entsteht. Wer ständig das Handy des Partners überprüft, Szenen macht oder unbegründete Vorwürfe erhebt, zerstört das Fundament der Partnerschaft. Krankhafte Eifersucht schafft ein Klima der Enge und treibt den anderen meist genau dahin, wovor man sich am meisten fürchtet: in die Distanz oder gar zum Beziehungskiller. Ein wohlwollender Umgang mit den eigenen Unsicherheiten und offene Gespräche sind daher der beste Weg, um Vertrauen zu bewahren.
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