Sollte man vor dem Schlafen lüften?

Ja, es ist nicht nur gut – es ist sogar besonders empfehlenswert, vor dem Schlafengehen gründlich zu lüften. Die Abendstunden bieten die letzte Gelegenheit, die Raumluft frisch zu machen, bevor man acht Stunden lang in denselben vier Wänden verbringt. Eine gute Luftqualität im Schlafzimmer sorgt für ein besseres Schlafklima und kann helfen, Kopfschmerzen oder ein trockenes Gefühl im Hals zu vermeiden.

Stoßlüften statt Kippfenster

Experten raten vom Dauerlüften über gekippte Fenster ab – vor allem im Winter. Warum? Weil kalte, feuchte Luft an kalten Wandflächen kondensiert und so Schimmel bilden kann. Besser ist das sogenannte Stoßlüften: Fenster für zehn bis 15 Minuten weit öffnen, damit die verbrauchte Luft schnell raus- und frische Luft reinströmen kann. Ideal ist das direkt vor dem Zubettgehen – so genießt man gleich von Anfang an ein frisches Raumklima.

Ein weiterer Vorteil: Die kühle, frische Luft kann den Körper leicht abkühlen, was den Einschlafprozess unterstützt. Die ideale Zimmertemperatur zum Schlafen liegt zwischen 16 und 18 Grad Celsius – und das erreicht man am besten mit einer kurzen, intensiven Lüftung.

Wer regelmäßig lüftet, tut nicht nur etwas für seinen Schlaf, sondern auch für die Gesundheit der Wohnung. Feuchtigkeit wird abtransportiert, Staub und Gerüche verschwinden. Ein kleiner, aber wirkungsvoller Schritt für mehr Wohlbefinden.

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