Lebensmittelpreise in Schweden: Teuer, aber nicht überteuert

Wer einen Schwedenurlaub plant, fragt sich oft: Ist Essen im Land der Elche und Smørrebrød wirklich so teuer wie sein Ruf? Die Antwort ist nuanciert. Ja, Schweden gilt als ein teures Reiseland – doch bei Lebensmitteln muss man heute nicht mehr unbedingt ins Auge beißen.

Lebensmittel kosten mittlerweile nur noch etwa 10–15 % mehr als in Deutschland. Besonders in Supermärkten wie ICA, Coop oder Willys merkt man den Unterschied kaum noch, vor allem bei Grundnahrungsmitteln wie Brot, Milch, Obst oder Gemüse. Auch Fleisch und Fisch sind – zumindest in der Basisauswahl – nicht mehr völlig überzogen gepriesen. Wer clever einkauft und auf Angebote achtet, kommt gut über die Runden.

Anders sieht es natürlich in Restaurants aus. Ein Mittagessen oder Abendessen in der Stadt kann schnell ins Geld gehen – hier zahlt man oft das Doppelte oder mehr im Vergleich zu deutschen Preisen. Doch das muss nicht sein: Viele Lokale bieten tägliche „Dagens rätt“ (Tagesgerichte) an, die deutlich günstiger sind und dennoch schmackhaft und reichlich sind.

Ein Tipp für Sparfüchse: Kochen Sie selbst! Schwedische Supermärkte haben eine große Auswahl an frischen und regionalen Produkten – von Hering in jeder erdenklichen Form bis zu köstlichen Beeren im Sommer. Mit einem gut bestückten Einkaufskorb lässt sich nicht nur Geld sparen, sondern auch der echte Alltag in Schweden erleben.

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